Bruno Preisendörfer: Das Bildungsprivileg - Warum Chancengleichheit unerwünscht ist

Der Schriftsteller Bruno Preisendörfer hat ein neues Buch geschrieben, in dem er sich mit den Priviligierten, die von der Vielgliedrigkeit des Schulsystems in Deutschland profitieren, beschäftigt. Eine Vorstellung im Radio hörte sich sehr interessant an, ich glaube, das Buch ist lesenswert.

Der Klappentext:

„Bildung ist nicht für alle da!  Dass bildungsferne Kinder im heutigen Schulsystem benachteiligt sind, ist keine neue Erkenntnis. Wohl aber, dass dieser Zustand beabsichtigt ist. Mit Verve und bissiger Ironie entlarvt Bruno Preisendörfer die Sonntagsreden des Bürgertums über Bildung für alle als das, was sie sind: bloße Besitzstandswahrung ihres Bildungsprivilegs für den eigenen Nachwuchs. Denn wo neue Kinder hinzukommen, ist für andere kein Platz mehr - egal ob im Gymnasium, an der Universität oder bei der Karriere.

Wer an der Bildung betrogen wird, wird am Leben betrogen, sagt Bruno Preisendörfer. Deshalb fordert er in seiner bildungspolitischen Streitschrift konkrete Maßnahmen für alle bildungsfernen Kinder ab der Vorschule. Nur so können echte Chancengleichheit und Gerechtigkeit im Bildungssystem entstehen.“

Erschienen im Eichborn-Verlag, ISBN 978-3-8218-5699-5, € 16,95